Geschichte von dem VW Konzern von dem Autohaus Keysberg in Halten am See

Automobilgeschichte – VW während dem 2. Weltkrieg

Kurz nach der Grundsteinlegung für die Fabrik im heutigen Wolfsburg und Gründung des heutigen VW-Konzerns brach durch die Herrschaft der Nationalsozialisten der 2. Weltkrieg aus. Die Fabrik im heutigen Wolfsburg war damals noch im Bau und hing aufgrund fehlender Rohstoffe und Arbeiter etwas hinterher.

Bisher war für die Fabrik bisher nur das sogenannte „Vorwerk“ in Braunschweig errichtet und in Betrieb genommen. Im Vorwerk wurden qualifizierte Arbeiter ausgebildet und Vorrichtungen und Werkzeuge für die große Fabrik im heutigen Wolfsburg hergestellt.

Krieg rückt den Gedanken des für das Volk erschwingliche Volkswagen in den Hintergrund

Anfang 1939 wurde der von Nationalsozialisten erbaute KdF-Wagen erstmals auf der Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung der Bevölkerung vorgestellt. Da die Fabrik noch nicht fertig gebaut wurde, konnte der KdF-Wagen noch nicht in Serie produziert werden. Durch den Kriegsbeginn am 01.09.1939 wurde das Interesse an einem für die Bevölkerung erschwinglichem Automobil durch die neu aufkommenden Rüstungsinteressen in den Hintergrund gerückt.

Fahrzeugproduktion startet später als vermutet

Die Volkswagenwerk GmbH übernahm nach Beginn des Krieges erstmal nur die Fertigung von verschiedenen Produkten wie Bomben, Öfen, Tanks und reparierte Flugzeuge. Mitte 1940 erhielt die Volkswagenwerk GmbH den Auftrag Militärfahrzeuge zu produzieren. Produziert wurde der Kübelwagen VW 82, der auf der Grundlage des KdF-Wagens für den Krieg entwickelt worden war.

Produktion verschiedener Güter während dem Krieg

Das Hauptwerk hat während dem Krieg die verschiedensten Güter produziert. Neben den rein militärischen Aufträgen wurde auch die Produktion des KdF-Wagens langsam aufgenommen. Von 1941 bis 1945 wurden etwas mehr als dieser Wagen produziert. Außerdem produzierte das Hauptwerk ab 1942 den schwimmfähigen VW 166. Bis 1944 werden etwas mehr als 14.000 von diesem schwimmfähigen Militärfahrzeug gebaut. Seit Mitte 1943 wurden in dem Hauptwerk auch die „Vergeltungswaffe 1“ (V1), besser bekannt als die Flugbombe FI 103, produziert und gebaut.

Bombardierungen und nahendes Kriegsende führen zu Produktionsrückgängen

Das Hauptwerk der Volkswagenwerk GmbH im heutigen Wolfsburg wurde im Jahre 1944 mehrmals Ziel der Alliierten. Diese bombardierten das Werk und führten damit zu einem langsamen Produktionsrückgang. Auch das nahende Ende des Krieges führte zu Produktionsrückgängen. Durch die Besetzung des Hauptwerkes durch die Alliierten endet die Produktion kurzzeitig und nahm nach Kriegsende unter der Führung eines britischen Majors langsam wieder zu. Die „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“ wurde nach Kriegsende in Wolfsburg umbenannt.

Wie VW sich von dem 2. Weltkrieg erholt und zu einem der weltweit größten Automobilherstellern aufstieg erfahren Sie im nächsten Teil dieser Serie.

Ihr Autohaus Keysberg in Haltern am See

Wir distanzieren uns von der Verherrlichung der damaligen Geschehnisse und berichten hier nur von der Geschichte der VW-Konzerns während und nach der NS-Diktatur.

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