Die Geschichte vom VW Konzern nach dem zweiten Weltkrieg vom Autohaus Keysberg in Haltern am See

Automobilgeschichte: VW nach dem 2. Weltkrieg

1945 endete der 2. Weltkrieg durch den Sieg der Alliierten und dem Selbstmord Hitlers. Die Diktatur der Nazis ist somit beendet und auch die Volkswagenwerk GmbH ist von Veränderungen betroffen. Nach Ende des zweiten Weltkriegs wurde Deutschland in Besatzungszonen unterteilt und die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Schleswig-Holstein und Hamburg gehörten zur britischen Besatzungszone.

Einnahme des heutigen Wolfsburgs durch die Amerikaner

Die Amerikaner befreiten die damaligen Gefangen in dem Volkswagen Werk in der Stadt des KdF-Wagens und ließen Kübelwagen für das britische und amerikanische Militär bauen und ihre vorhandenen Militärfahrzeuge reparieren. Nach der Bekanntgabe der Besatzungszonen ging die Befehlsmacht über das Volkswagen Werk zu den Briten über.

Wiederaufbau und Serienproduktion durch die Briten

Die britische Militärregierung hat einen Auftrag über eine Serienproduktion von 20.000 Fahrzeugen an das Volkswagen Werk geben und die Produktion konnte Ende Dezember starten. Bis zum Jahreswechsel verließen 55 Limousinen das Werk und der VW-Käfer war geboren. Im März 1946 erreichte VW erstmalig eine Produktionsobergrenze von 1.000 Fahrzeugen, welche in den folgenden Monaten kaum schwankte. Über verschiedene „Hauptverteiler“ und „Händler“ wurden die Limousinen in der gesamten Besatzungszone verkauft. Im Dezember 1946 verließ der 10.000 Volkswagen das Werk in Wolfsburg.

Ausweitung des Marktes auf die internationale Ebene

Auf der Exportmesse 1947 in Hannover präsentierte die  Volkswagenwerk GmbH die Limousine erstmalig einem internationalen Publikum und Markt. Erste Exportverträge mit den Niederlanden wurden geschlossen und weitere sollten folgen. Das eigentliche Modell der Limousine wurde noch etwas für den internationalen Markt angepasst und garantierte damit für den Erfolg der Volkswagenwerk GmbH . Im Oktober 1948 wird das bekannte VW-Logo eingeführt und vom Deutschen Patentamt abgesegnet.

Der Käfer boomt

Die Produktion und der Verkauf des Käfers boomen und steigen immer weiter an. 1950 knackte der Käfer die Produktionsmarke von 100.000 Käfern, 1955 verließ Käfer Nummer 1 Mio. das Werk. Im Februar 1974 überholt der Käfer die Produktionszahlen der „Tin Lizzy“ und ist somit das meistgebaute Auto der Welt. 1974 wird in Wolfsburg der letzte Käfer hergestellt und verlässt das Werk, doch der Käfer wird bis 2003 noch weitergebaut und zählt am Ende fast 22 Mio. produzierte Modelle. Eine großartige Zahl für ein Auto, dass mehr als 60 Jahre gebaut wurde.

Weitere Modelle die Generationen prägen

Neben dem Käfer hat VW auch noch andere Fahrzeuge produziert. Ab 1950 ging der VW Bus Typ 2, vielen besser bekannt als Bulli, in die Serienproduktion. In den 70er Jahren brachte VW viele neue Modelle auf dem Markt. Dazu gehörten der VW Passat 1973, der VW Scirocco und der VW Golf 1 1974. Im Jahre 1975 führte VW den VW Polo ein und stellte 1976 die Sportvariante des VW Golfs, der VW Golf GTI, vor.

Durch die vielen neuen Modelle wurde VW ein Gigant als internationaler Autohersteller. VWs wurden und werden auch heute noch auf der ganzen Welt gebaut, verkauft und gefahren.

Die Geschichte des VW Konzerns ist hiermit zu ende. In der nächsten Ausgabe erfahren Sie mehr über das neue Interesse an der Fahrsicherheit und einiges über unglaubliche Erfindungen, die das Fahren bis heute sicherer machen.

Wenn Sie Fragen rund um ihren VW haben, rufen Sie uns gerne an.

Ihr VW Autohaus Keysberg in Haltern am See

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